Dezperadoz: Dead Mans Hand Das vierte Album von Alex Krafts' DEZPERADOZ steht in den Ställen und ist bereit über die Prärie zu preschen. Und zwar ohne zu vergessen in den einen oder anderen Saloon einzukehren.

Bei "Dead Man's Hand" beruft sich Kraft darauf, vom Leben des "Wild Bill" - seines Zeichens ein Pokerspieler, Duelist und Gesetzeshüter - inspiriert worden zu sein. Der Mann fand letztlich ein tragisches Ende als ihm jemand im Saloon Number 10 in Deadwood in den Rücken schoss.

Beschissene Art zu sterben.

Nichtsdestotrotz ist "Dead Man's Hand" für Fans gepflegter E-Gitarren, heavy Riffs, Westerneinflüssen und generell den Fuß am Gaspedal eine feine Runde Sache geworden. Es erwartet den/die geneigten Hörer zwar kein Ansturm an Innovation - aber wer will das schon? Allgemein lässt sich sagen, dass die Western-Elemente ein wenig mehr geworden sind, was dem Album auch einen kleinen positiven Pepp gibt, ihm aber nichts von seiner "Mitten in die Fr***e-Attitüde" nimmt.

Mein Fazit: Dreckiger Western-Metal für Fans der ersten Stunde. Mich haut es nicht vom Hocker. Wem "Yippie Ya Yeah" (siehe unten) gefällt, kann sich das Album getrost zulegen und wird sicher begeistert sein.

Erscheinungsdatum: 27. April 2012

Tracklist:

  1. Dezperadoz: Dead Mans HandDeadwood
  2. Under The Gun
  3. Yippie Ya Yeah (More Than One Good Reason)
  4. Badlands
  5. Bullet With My Name
  6. Just Like Cowboyzz Do
  7. Last Man Standing
  8. My Ol'Rebel Heart
  9. Saloon No. 10
  10. Dead Man's Hand
  11. Showdown
  12. Train Of Souls
  13. Wild Horses
  14. My Gun And Me (Southern Pride Version)

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Video zu "Yippie Ya Yeah" auf YouTube: