| Edenbridge: Solitaire |
|
|
| Geschrieben von Oliver Jungwirth | |
| Freitag, 2. Juli 2010 | |
![]() Die österreichische Band aus Linz hat wieder mal ein Schäufelchen nachgelegt und Frau Edelsbacher mitsamt den Herren rund um Ausnahmegitarrist und Multiinstrumentalist Lanvall legen die Messlatte für Symphonic-Power-Metal aus Österreich wieder ein wenig höher. Auch wenn sich die Veränderungen in Grenzen halten (ich habe die Band nach "Arcania" vor Jahren aus den Augen bzw. Ohren verloren), so ist zumindest der Härtegrad immer ein bisschen gestiegen und die Arrangements sind mittlerweile butterweich ineinander übergehend. Für meinen Teil befanden sichd "damals" zwar gute Songs auf "Arcania", aber leider sehr "bockig" und sperrig arrangiert. Das hat sich, wie ich feststellen muss, mittlerweile geändert. "Solitaire" wird Freunden des Female-Fronted-Opera-Metal mächtig Spaß machen. Da wird einem der Bombast nur so um die Ohren gehauen. Bösen Zungen würden behaupten, dass deshalb so viel Wert auf Bombast gelegt wird, weil es bei dieser Musik keine anderen Inhalte gibt, aber das haben die gleichen damals auch über BLIND GUARDIAN gesagt (was sie heute übrigens alle abstreiten ...). Kurzum befindet sich auf "Solitaire" alles, was das EDENBRIDGE-Fan-Herz begehrt: Metalkracher (Titelsong), Powerballaden (Skyline's End) und alles dazwischen. Letzt genanntes "Skyline's End" erinnert mit seiner Instrumentierung streckenweise an BLACKMORES NIGHT (in deren besseren Momenten). Fazit: Fans haben nichts zu meckern. Und all jene, die EDENBRIDGE nicht kennen, aber Tarja von NIGHTWISH nachtrauern: Zieht euch das hier rein. Willkommen Zuhause.
VÖ: 2. Juli 2010 Tracklist:
Links:
Video zu "Higher" auf YouTube:
Videotrailer zum Album auf YouTube:
|
| < Zurück | Weiter > |
|---|