Lee Aaron: Fire & Gasoline

LEE AARON, in den 80igern eine der Metal Queens, hat sich in frühern 90iger Jahren mehr oder weniger zurückgezogen, ein paar Jazz-Sachen gemacht und dann war Ruhe um die Dame. Bis sie jetzt, 2016, ein neues Rockalbum mit dem Titel „Fire And Gasoline“ veröffentlicht.

Rock ´n´ Metal Queen

Wie gehabt macht die Dame ihre Musik mit E-Gitarren, Schlagzeug und Bass – aber keinen Metal mehr. Ein paar der Riffs sind heavy, aber dennoch bleibt man immer Rahmen der Hard´n´heavy-Fraktion, ohne zu sehr auszuscheren. Da gibt es die obligatorischen Rocker á al „Popular“, sowie Balladen wie „Bittersweet“, „50 Miles“ oder auch „Nothing Says Everything“. Die Stimme der Frau ist für solche Songs wie gemacht.

Natürlich dürfen auch Midtempo-Rocker nicht fehlen, damit auch wirklich alle möglichen Varianten von Rocksongs auf dem Album zu finden sind („Bad Boyfriend“). Dazu kommen dann natürlich auch noch langsame, rockige Nummer mit Aufbegehren im Refrain („Fire And Gasoline“, „Tom Boy“).

Alte Songs modern produziert

Grundsätzlich hätte „Fire & Gasoline“ auch in den 1980igern erscheinen können. Die Songs sind genau so wie man sie sich vorstellt. Nicht mehr und nicht weniger. Bis auf die Produktion, diese ist druckvoll und glasklar, was natürlich eine feine Sache ist.

Ob LEE AARON damit Erfolg hat, ist eine andere Frage, denn diese Art von Musik gibt es mittlerweile wie Schnee im Winter und die Nummern auf dem Album sind so abwechslungsreich nicht wie man es gern hätte.

Mein persönliches Fazit

Eine rockige Scheibe, ohne große Höhe und Tiefen, die bietet was man erwartet. 80iger Jahre Rock in modernem Soundgewand, sauber produziert. Also alles paletti. Für mich ein wenig zu berechnbar.

Erscheinungsdatum: 25. März 2016

Das Album gibt es als reguläre CD und als MP3-Download.

Tracklist:

  1. Tom Boy
  2. Fire And Gasoline
  3. Wanna Be
  4. Bittersweet
  5. Popular
  6. 50 Miles
  7. Bad Boyfriend
  8. Heart Fix
  9. Nothing Says Everything
  10. If You Don’t Love Me Anymore
  11. Find The Love

Video zu „Fire & Gasoline“: