| Orden Ogan: Easton Hope |
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| Geschrieben von Oliver Jungwirth | |
| Dienstag, 19. Januar 2010 | |
Wer dachte, dass der deutsche Power/Speed/Melodic-Metal nach dem letzten (enttäuschendem) Album von BLIND GUARDIAN keine neuen Helden mehr kennt, der hat - so wie ich - noch nichts von ORDEN OGAN gehört. Chöre! Bombast! Und nach dem netten Klavierintro kracht auch schon das erste Brett aus den Lautsprechern. Und selten passen sanfte, schöne Chöre und harte Gitarren so gut zusammen. Hut ab - die Herren von ORDEN OGAN haben es auf "Easton Hope" wirklich geschafft mich von der ersten Sekunde an zu überzeugen. "Easton Hope" ist einfach ein super Album geworden. Die Keyboards sind da, aber unterstützen die Musik anstatt sie zuzukleistern, die Gitarren krachen und haben coole Leads, der Sänger ist treffsicher und passt aufs Auge, die mehrstimmigen Chöre sind erste Sahne (die Art wie sie arrangiert sind gefällt mir extrem gut!) und die Songs an sich sind stimmig und abwechslungsreich. Fairerweise muss man anmerken, dass das Rad an sich auch hier nicht neu erfunden wird, aber manche Alben haben einfach das gewisse Etwas. Und "Easton Hope" ist eines davon. Ob nun der Midtempo-Stampfer "Welcome Liberty", der Monkey-Island-Running-Wild-Tribute-Song "We Are Pirates", das mit wunderbaren Chören und Klaviereinschüben ausgestattete "All These Dark Years", das wirklich traurige "Requiem", das berührende "The Black Heart" oder der Rausschmeißer "Of Downfall And Decline" ... hier ist einfach Qualität angesagt. Und sind wir mal ehrlich: Wie lange ist es her, dass wir das letzte Mal guten Metal mit Bombast, Chören, Gitarrenleads und Klaviereinschüben gehört haben, OHNE dass es peinlich war? Eben. Viel zu lange. Da kommen mir ORDEN OGAN gerade richtig.
Fazit: Wer BLIND GUARDIAN und Konsorten etwas abgewinnen konnte und kann, der kommt 2010 um "Easton Hope" von ORDEN OGAN nicht herum. Hammeralbum!
VÖ: 22. Jänner 2010
Tracklist:
Links:
Video zu "We Are Pirates" auf YouTube:
Kommentare (2)
![]() ![]() geschrieben von Daniel Kolloge, Februar 20, 2010 Kommentar schreiben
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Schön, dass es dir gefallen hat!
Die Jungs haben die Chorsätze auch echt gut arrangiert und es hat Spaß gemacht, bei der Produktion mitzuwirken, weil man ständig gemerkt hat, dass da Freaks am Werk sind die Rock im Blut haben.
Gut zu wissen, dass es Leute gibt, die beim Hören das Gleiche merken!
Bang on!