| Schandmaul: Mit Leib und Seele |
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| Geschrieben von Jürgen Zahrl | ||
| Sonntag, 14. Mai 2006 | ||
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Zwischendurch vollbrachte die Band das "KUNSTSTÜCK", ihren Mittelalter-Folk-Rock mit Klassik zu verbinden. Wichtigste Station dieses Werks war die Live-Performance im Circus Krone, welche neben der Studio-CD auf der gleichnamigen DVD erhältlich ist. Da mit den Vorbereitungen für das aktuelle Album bereits nach der "Wie Pech und Schwefel"-Tour begonnen wurde, gelingt es der Band, einen perfekten Bogen zwischen den beiden CDs zu spannen. Wem Schandmaul damals gefallen haben, der wird auch diesmal wieder seine Freude am musikalischen Output der Münchner haben. Trotz teils gewöhnungsbedürftiger Lyrics bzw. Reime liegt die besondere Stärke des Albums - wenngleich auch nicht der Schwerpunkt - gerade in den Texten einiger Lieder. Keine Sorge, auf tanzbare und eingängige Melodien haben die Schandmäuler keineswegs vergessen, aber thematisch interessante Texte wie beispielsweise beim großartigen "Lichtblick" (fette Gitarre, fröhlich gespielte Flöte) gehören klar zu den Highlights. Die textlich schwächeren Songs bieten aber eindeutig den größeren Wiedererkennungswert und die Refrains können bereits beim ersten Durchhören fehlerfrei mitgeträllert werden ("Rette sich wer kann! Wer hat sie umgebracht?"). Anspieltipps auf "Mit Leib und Seele": Lichtblick (Thema, fette Gitarre), Das Mädchen und der Tod (instrumental), Mitgift (fröhlicher Song trotz gegensätzlichem Thema), Das Spiel, Käptn Coma. Und um auch Vergleiche mit anderen Bands nicht zu kurz kommen zu lassen: Intro und Extro von "Der Untote" weißen derart starke Ähnlichkeiten mit LUMSK's Asmund Frægdegjevar auf, dass man das Lied fast auf dem falschen Album vermutet. Rock-Gitarren und mittelalterliche Klänge kombiniert zu fröhlichen tanzbaren Melodien sind genau deines? Dann führt kein Weg an diesem Album vorbei. Tracklist:
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