The Blowing Lewinsky: Ride of AsgardUnsere österreichischen Landsleute THE Österreichische KünstlerBLOWING LEWINSKY bringen mit "Ride Of Asgard" ein experimentierfreudiges, überraschendes Album in den Handel.

Und - um es vorweg zu sagen - meine Sache ist es nicht. Das liegt aber primär an mir und daran, dass mir die Stimme von Sänger Volker nicht wirklich zusagt (zu oft zu hoch, zu emolastig). Dazu kommen noch einige Gitarreneinsprengsel, die zwar gut gemeint sind, die mich aber teilweise doch nerven - hohes E-Gitarrenheulen ist einfach nicht mein Ding.

Lässt man diese zwei Dinge weg, dann kann ich nicht umhin zu sagen, dass THE BLOWING LEWINSKY es auf jeden Fall geschafft haben, ein verdammt abwechslungsreiches Album zu schreiben. Die Songs sind in sich stimmig und die Band lässt sich keine Genre-Schranken auferlegen, guckt über den Tellerrand und macht so ziemlich alles was im Indie/Alternativbereich zu machen ist und schrecken auch vor überlangen Songs nicht zurück, wenn sie der Meinung sind, dass es passt.

Kurz: Die Truppe hat die Eier ihr Ding durchzuziehen. Wer auch nur ein klein wenig was mit "Road To Neverland" (siehe unten) anfangen kann sollte sich das Album zulegen, auf die Couch werfen und dabei sein beim "Ride Of Asgard".

Mein Fazit: Experimentierfreudig, selbstbewusst, alternativ, independent und Landsleute - fünf Gründe, die schon mal sehr für  THE BLOWING LEWINSKY sprechen.

Erscheinungsdatum: 25. Mai 2012

Tracklist:

  1. The Blowing Lewinsky: Ride of asgardCicero's allegory
  2. The Erlking/Dark is the new hope/Nightmare/Nightshade plant
  3. Road to Neverland
  4. Yes
  5. Idiot
  6. Mexican Rush
  7. Fool For A Day
  8. Wolfowitz is gay
  9. Save bullets by smashing heads
  10. Wolfowitz is gay
  11. The way inside/Everything is so clear now

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Video zu "Road To Neverland" auf YouTube: