Deftones am 18.04.2017 im Wiener Gasometer

Die US-Metalband Deftones hatte Wien für den Start ihrer Europatour auserkoren. Am vergangenen Dienstag gastierten sie im Rahmen ihrer Gore Tour im Gasometer. Den Auftritt der Band rund um Chino Moreno kann man allemal als gelungen bezeichnen. Wir haben einige optische Eindrücke eingefangen, und fassen den Abend im Planet.TT kurz zusammen.

Zum Aufwärmen des Publikums waren Skyharbor angetreten, bevor kurz nach 21 Uhr die Halle des Gasometers von Chino Moreno und seinen Deftones übernommen wurde. Die Ende der 1980er Jahre gegründete Band aus Sacramento gehört zu den Mitbegründern und Ikonen des Genres Nu Metal. In Wien zelebrierte man den ersten Auftritt ihrer aktuellen Europatour zum neuen Album Gore.

Gelungener Tourauftakt

Die Band sprühte förmlich vor Motivation nach mehreren Monaten der Bühnenabstinenz! Auf den Opener „Korea“ folgte gleich „Back to School – Mini Maggit“, die Menge jubelte und tobte angesichts dieser Kracher gleich zu Beginn!

Die Setlist glänzte an diesem Abend unter anderem durch einige Nummern, die man live schon jahrelang nicht mehr zu hören bekommen hatte, wie zum Beispiel „Street Carp“, „Minus Blindfold“ oder „Teething“. In unverwechselbarer Deftones Manier wechselten ruhige, melancholische Klänge mit wütend geschrienen Parts zu messerscharfen Riffs und mächtigem Bass und Drums. Die hervorragende Lichtshow darf auch nicht unerwähnt bleiben!

Zur Mitte des Sets gab es mit „Gore“, „(L)MIRL“, „Acid Hologram“ und „Doomed User“ eine geballte Ladung neuer Songs vom aktuellen Album. Inzwischen hatte Frontman Moreno sein schwarzes Hemd längst abgelegt und wirbelte ganz in weiß über die Bühne. Quer durch ihr Schaffen aus den letzten beinahe drei Jahrzehnten bedienten die Deftones das Publikum Schlag auf Schlag mit Songs wie „Digital Bath“, „Change (In The House of Flys)“, „Be Quiet and Drive (Far Away)“ oder „My Own Summer (Shove It)“. Fast zwei Stunden dauerte die schweißtreibende Show, die mit den Zugaben „Prayers/Triangles“ und „Rocket Skates“ unter tosendem Jubel zu Ende ging.
Die Deftones wussten durch ihre Spielfreude zu beeindrucken!

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