ESC 2026: Cosmó gewinnt Österreichs Vorausscheid – mit „Tanzschein“ auf die große Bühne

Mit einem knappen Ergebnis steht Österreichs Act für den Eurovision Song Contest 2026 fest: Cosmó setzt sich in der Live-Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ durch und wird mit dem Song „Tanzschein“ beim Finale am 16. Mai 2026 antreten.

Foto: ORF/Hans Leitner

Österreichs ESC-Ticket: „Tanzschein“ holt den Sieg

„Tanzschein“ ist eine deutschsprachige Popnummer, die sich musikalisch klar Richtung Dancefloor orientiert – und genau dort auch ihre Story verortet. Cosmó will mit dem Track das Tanzen wieder in den Mittelpunkt rücken: Clubs als Ort der Ekstase, nicht als bloße Kulisse.

So lief „Vienna Calling“: Publikum und Jury im 50:50-Modus

Im österreichischen Vorentscheid standen 12 Songs zur Wahl. Gewertet wurde zu gleichen Teilen durch Publikumsvoting und eine Fachjury (in der offiziellen Darstellung: 43 Musik-Expert:innen).

Knappes Finale: Zwei Punkte Vorsprung

Am Ende entschied ein Mini-Abstand: Das Publikum vergab für „Tanzschein“ die Höchstwertung, von der Jury kamen weitere starke Punkte dazu – insgesamt reichte das für einen Vorsprung von zwei Punkten. Auf Platz zwei landete Lena Schaur mit „Painted Reality“.

Wer ist Cosmó?

Hinter dem Künstlernamen steht Benjamin Gedeon. In der ESC-Berichterstattung wird Cosmó als in Ungarn geboren beschrieben, aufgewachsen im Burgenland und heute in Wien lebend. Außerdem: Instrumente (Gitarre, Klavier), Gesangsunterricht – und bereits TV-Erfahrung durch „The Voice Kids“.

Ein Detail, das hängen bleibt: Cosmó fällt optisch durch einen blauen Stern im Gesicht auf – ein Markenzeichen, das sich auch in den Berichten zur Vorentscheidung wiederfindet.

Worum es in „Tanzschein“ geht – und warum das ESC-tauglich sein könnte

„Tanzschein“ erzählt von einem Clubabend, an dem die Erwartung groß ist – aber niemand tanzt. Daraus wird ein augenzwinkerndes Konzept: Wer rein will, braucht eben den „Tanzschein“. Das Bild ist leicht verständlich, das Motiv unmittelbar, und die Message lässt sich live auf einer großen Bühne gut übersetzen.

Blick nach vorn: Finale am 16. Mai 2026

Mit Cosmós Sieg ist Österreichs Beitrag fürs ESC-Finale am 16. Mai 2026 fix. Für den Act bedeutet das: aus dem Vorausscheid-Moment wird nun ESC-Maschine – mit Feinschliff an Inszenierung, Kamera-Choreografie und dem, was bei Eurovision oft den Unterschied macht: ein Auftritt, der in drei Minuten eine klare Welt baut.

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