Donauinselfest 2025 – Programm, Lineup, Lageplan, Timetable

Das Donauinselfest findet jährlich Ende Juni an einem Wochenende im 21. und 22. Bezirk Wiens zwischen Nordbrücke und Reichsbrücke auf der Donauinsel statt. Organisiert wird das Donauinselfest traditionell von der Wiener SPÖ.

(c) Alexander Müller

Wann findet das Donauinselfest 2025 statt?

Das Donauinselfest findet traditionell ein Wochenende vor Schulschluss statt. Wahrscheinlich wird also von 20. bis 22. Juni 2025 das 42. Donauinselfest die Herzen in Wien wieder höherschlagen lassen – wie immer bei freiem Eintritt für alle. Mit ungefähr 3 Millionen Besuchern ist es das größte Musikfestival weltweit und hat sich dafür einen Eintrag ins Buch der Rekorde verdient!

Es werden mehr als 700 Stunden Programm geboten, verteilt auf 14 Bühnen, verschiedene Themeninseln und Areas. Nach Angaben des Veranstaltungsteams ist das Festival besonders in der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahre beliebt. 50 % der Besucher/innen kommen aus diesem Altersfeld, auch bei älteren Gästen ist das Inselfest aber bekannt und beliebt.

Wo findet das Donauinselfest statt?

Das Donauinselfest findet auf der Wiener Donauinsel statt. Genauer gesagt im 21. und 22. Gemeindebezirk Wiens (Floridsdorf und der Donaustadt) zwischen der Nordbrücke und der Reichsbrücke.

Donauinselfest 2025: Das Line-Up

Das Programm wird jedes Jahr im Rahmen eine Pressekonferenz einige Wochen vor dem Donauinselfest bekanntgegeben. Solabd erste Acts feststehen, lest ihr das natürlich im Musikmagazin. Es wird jedenfalls wieder für jeden was dabei sein, Pop, Rock, Schlager, Kabarett und vieles mehr. Abseits der Unterhaltung bietet das Donauinselfest abermals ein umfangreiches Rahmenprogramm. So gibt es neben dem Fitness- und Sportprogramm sowie dem Kinderschminken, kreativen Malen, Basteln und Werken auch abermals eine Recruiting-Messe, bei der sich Unternehmen interessierten Jobsuchenden präsentieren.

Hotel in der Nähe des Donauinselfests

Hotelzimmer in der Nähe des Festivals sind gut gebucht. Auf der Karte unseres Partners sehen sie auf einen Blick freie Zimmer. Nutzen Sie die Suchfunktion oder klicken Sie auf einen Marker zu Details und der Möglichkeit, sich das Zimmer direkt zu sichern.

Das gesamte Line-Up in der Hosentasche

Das gesamte Programm kann auch in der „Donauinselapp“ (für Android & IoS) aufgerufen werden. Damit hast du das Programm jederzeit im Blick und verpasst ganz sicher nichts.

Facettenreiches musikalisches Angebot

Zahlreiche nationale und internationale Künstler/innen verteilen sich auf mehrere Bühnen und Themeninseln. Das musikalische Angebot ist breit und umfasst Schlager, Rock, Austropop, Alternative, Hip Hop und elektronische Musik.

Hausordnung: Was ist am Donauinselfest verboten

Gemeinsam feiern bedeutet auch aufeinander schauen – die wichtigsten Punkte der Hausordnung: Damit ein friedliches Miteinander am Donauinselfest gewährleistet werden kann, ersuchen die Veranstalter*innen alle Besucher*innen sich an die Hausordnung zu halten. Hier sie wichtigsten Punkte daraus:

  • Fahrräder und E-Scooter sind auf dem gesamten Festivalgelände verboten.
  • Das Mitführen von Regenschirmen (auch Knirpsen) ist nicht gestattet.
  • Es dürfen nicht-alkoholische Getränke in PET-Wasserflaschen oder Trinkflaschen mit einer Größe von 0,5 Liter mitgenommen werden. Darüber hinaus gibt es am Gelände zahlreiche  Wasserspender, die Besucher*innen kostenfrei nützen können.
  • Grundsätzlich ist die Mitnahme größerer Mahlzeiten nicht erlaubt, Snacks sind aber kein Problem.
  • Zu Speisen und Getränken: Sollte aus medizinischen Gründen die Notwendigkeit bestehen, größere Mengen an Getränken oder Speisen mitzunehmen, so ist dies selbstverständlich möglich und kann mit dem Sicherheitspersonal vor Ort abgeklärt werden.
  • Zu große Rucksäcke und Taschen (ab A3-Format) dürfen nicht auf das Gelände mitgenommen werden.
  • Hunde oder andere Tiere sind nicht am Festivalgelände erlaubt (ausgenommen sind Blindenführ- und Partner*innenhunde mit entsprechender Ausbildung).
  • Das Campen ist nur auf offiziellen Campingplätzen gestattet. Am Donauinselfest selbst ist campen nicht möglich.
  • Die Veranstalter*innen empfehlen den Besucher*innen festes Schuhwerk anzuziehen. Bei sonnigen Tagen gilt es Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht zu vergessen. Da Regenschirme und auch Knirpse am Festgelände verboten sind, wird bei Regenwetter ein Regenponcho empfohlen.
(c) Lukas Arnold

Gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel

Da die Autoparkplätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

  • Schnellbahn (Station Handelskai S1, S2, S3, S4, S7, S80)
  • U-Bahn (Station Donauinsel U1 oder Station Handelskai U6)
  • Bus (Station Handelskai 11A oder Kagraner Platz 22A, 24A, 31A)
  • Straßenbahn (Station Floridsdorfer Brücke Linie 31 oder Friedrich Engels Platz Linie 33)

Die beste Möglichkeit für die eigene Anreise sieht man am besten auf den Routenplanern der Wiener Linien nach. Aus den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich ist eine Anreise mit der Westbahn möglich.

Anreise mit dem eigenen Auto, Parken

Sollte dennoch eine Anreise mit dem Auto nicht zu vermeiden seien, empfiehlt es sich, einen Park & Ride Parkplatz (z. B. Erdberg oder Siebenhirten) oder eine Parkgelegenheit nahe einer U-Bahn Station aufzusuchen und einige Stationen zum Donauinselfest zu fahren. Ermäßigte Tarife sind für Besitzer/innen von Zeitkarten (24/48/72-h-Tickets) verfügbar, damit sinkt der Wochenpreis. Für Tagesstellplätze sind keine Ermäßigungen möglich. Die U-Bahnen fahren am Wochenende die ganze Nacht lang, daher zahlt sich der Besitz einer Zeitkarte auf jeden Fall aus!

So erreichen Wiener*innen das Festgelände

Von den U-Bahn-Stationen Handelskai (U6) oder Neue Donau (U6) und Donauinsel (U1) sowie via S-Bahnlinie 45 (Station Handelskai) gelangt man direkt auf das Festivalgelände. Um die Abreise am Abend für Besucher*innen zu erleichtern, werden die Intervalle der U-Bahnen auf drei Minuten verkürzt. Wer lieber mit Bus und Bim anreisen möchte, kann auf die Straßenbahnlinien 25, 26, 31 oder die Buslinie 29A ausweichen. Auch dort werden die Intervalle Freitag- und Samstagnacht verkürzt.

Anreise mit dem Fahrrad oder E-Scooter

Wer auf die Öffis und den Zug verzichten möchte, kann auch mit dem Fahrrad oder E-Scooter zum Donauinselfest fahren. Auf dem Gelände sind Fahrräder und E-Scooter verboten, jedoch gibt es zahlreiche Fahrradständer, zum Beispiel beim Handelskai und bei der Reichsbrücke.

Anreise für Personen mit Behinderungen mit dem FullAccess Shuttledienst

Nach Voranmeldung unter fullaccess@donauinselfest.at oder 0660 / 460 65 81 können Menschen mit Behinderungen mit einer Begleitperson den Shuttledienst der Accessibility Consulting Agentur FullAccess in Anspruch nehmen. Gemeinsam mit hallermobil wird der kostenlose Dienst am gesamten Wochenende zwischen 13:00 und 21:00 Uhr angeboten. Mehrere barrierefreie Fahrzeuge verkehren vom Parkplatz in der Donauturmstraße 7a und bringen die Besucher*innen auf das Festgelände.

Anreise aus den Bundesländern: mit dem Zug

Ankunft Wiener Hauptbahnhof: Direkt am Wiener Hauptbahnhof kann man die U-Bahnlinie U1 bis zur Station Donauinsel nehmen und gelangt von dort direkt auf das Festivalgelände. Ankunft Wiener Westbahnhof: Direkt am Westbahnhof kann man die U-Bahnlinie U6 nehmen und entweder bis Station Handelskai oder Neue Donau fahren, um direkt beim Festivalgelände anzukommen.

Was kostet der Eintritt beim Donauinselfest

Viele werden es wissen: Der Eintritt zum Donauinselfest ist frei!

Dank dem großen Engagement der Veranstalter/innen und Kooperationsparter/innen kannst du das Donauinselfest kostenlos genießen. Das Festivalgelände ist zwar durch Absperrungen von den übrigen Bereichen der Donauinsel getrennt, jedoch dient dies nur der Sicherheit und es wird kein Ticket für den Zutritt benötigt.

Dies macht das Donauinselfest nicht nur zum größten Musikfestival weltweit, sondern auch noch zum größten Musikfestival weltweit mit freiem Eintritt! An den Eingängen kann es aufgrund von Taschenkontrollen zu Warteschlangen kommen, das Sicherheitspersonal ist aber bemüht, die Kontrollen so rasch wie möglich abzuwickeln.

Kinderfreundliches Donauinselfest

Auch abseits der musikalischen Acts gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ob Kasperltheater, Spiele, oder spezielle Konzerte für Kinder, die Kinderbühne am Donauinselfest hat für jedes Alter etwas zu bieten.

Die richtige Kleidung für’s Donauinselfest

Da der Boden teilweise uneben und wetterbedingt auch schlammig sein kann, ist gutes Schuhwerk wichtig. Untertags sollte an Sonnenschutz gedacht werden: Je nach Intensität der Sonneneinstrahlung und Hauttyp sind Sonnencreme, Kleidung und Kopfbedeckung sinnvoll.

Für die Nacht empfiehlt es sich, warme Oberbekleidung (Jacke, Pullover etc.) mitzubringen. Regenponchos schützen vor Niederschlägen und können aufgrund ihres geringen Gewichts und kleinem Packvolumen einfach zusammengelegt im Rucksack mitgenommen werden (Regenschirme sind aufgrund von Verletzungsgefahr verboten!).

Ausreichend Trinken

Durch Temperatur und Bewegung bedingt kommt es zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust. Denke daher unbedingt daran, ausreichend alkoholfreie Getränke zu trinken. Verteilt auf dem gesamten Gelände befinden sich 8 Trinkwasserbrunnen der Stadt Wien.

Die Qualität des Wiener Hochquellwassers ist hervorragend und die Brunnen sind frei zugänglich. Nutze die Gelegenheit, um regelmäßig zu trinken und fordere auch Freund/innen auf, die Trinkbrunnen zu nutzen! Mitgebrachte Plastikflaschen und die am Gelände erhältlichen Becher können beliebig oft neu befüllt werden. Bitte entsorge deine Plastikflasche ordnungsgemäß, wenn du sie nicht mehr benötigst!

Auch an den Bars wird es mindestens ein alkoholfreies Getränk um 1,5 € für einen halben Liter geben. Die Getränkeausgabe erfolgt in Pfandbechern aus Plastik. Dadurch wird das Müllvolumen gegenüber Einwegbechern stark verringert. An ausgewiesenen Sammelstellen können die Becher bis Mitternacht zurückgegeben werden. Es werden keine kaputten oder stark verschmutzten Becher zurückgenommen. Insgesamt sind eine Million Pfandbecher im Einsatz, die nach jedem Einsatz professionell gereinigt wiederverwendet werden können.

Tipp: Unbedingt das „Inselbier“ probieren, welches von der Ottakringer Brauerei im 16ten Wiener Gemeindebezirk speziell für das Festival hergestellt wird!

Kein mitgebrachter Alkohol

Alkoholische Getränke oder Drogen dürfen nicht mit aufs Festivalgelände genommen werden. Alkoholfreie Getränke sind erlaubt, sofern sie sich in Plastikflaschen befinden. Getränke in Dosen oder Glasflaschen dürfen aufgrund der Verletzungsgefahr nicht mitgenommen werden.

Mit Ausnahme von Hunden ist die Mitnahme von jeglichen Tieren verboten. Für Hunde gilt Leinen- und Beißkorbpflicht (Ausnahme: Assistenzhunde). Denke aber bitte daran, dass es vor allem im Bühnenbereich nicht nur sehr laut, sondern auch sehr voll sein wird und dies keine geeignete Umgebung für einen Hund darstellt. Auch pyrotechnische Gegenstände, brandgefährliche Flüssigkeiten, Waffen und als Waffen verwendbare Gegenstände (Regenschirme, Stöcke) dürfen nicht mitgenommen werden. Werbe- oder Propagandamaterial ist ebenso verboten. Eine detaillierte Auflistung aller verbotener Gegenstände kann in der Hausordnung nachgelesen werden.

Achtung Strömung!

Auch wenn es verlockend sein mag: Springe keinesfalls in alkoholisiertem Zustand in die Donau! Die Strömung ist stark und viele überschätzen ihre Schwimmfähigkeiten. Am besten vermeidest du die Uferregionen, um auch nicht unbeabsichtigt abzustürzen. Solltest du sehen, dass jemand in Wasser gestürzt ist, wähle sofort den Inselnotruf (01 / 270 02 24) alarmiere die Securities oder Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen (Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144).

Für Sicherheit am Gelände sorgen neben der Polizei außerdem 1400 ehrenamtliche Helfer/innen. Seit 2001 werden Ein- und Ausgänge videoüberwacht und spezielle Sicherheitszonen definiert. Des Weiteren stehen Notärzte, Rettungsfahrzeuge und Sanitäter rund um die Uhr zur Verfügung.

Nutze die Wiener Campingplätze

Für Besucher/innen mit weiterer Anreise kann es ein naheliegender Gedanke sein, wie beim Besuch vieler anderer Festivals, im eigenen Zelt schlafen zu wollen. Am Donauinselfest selbst darf allerdings nicht gecampt werden.

Es stehen aber mehrere Wiener Campingplätze zur Verfügung, auf denen die Übernachtung mit Zelt in etwa 4,5 € pro Nacht kostet. Der Campingplatz „Neue Donau“ ist der nächstgelegenste und das Festival kann von dort aus gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden.

Die Geschichte des Events

Das Donauinselfestival ist ein Event mit langer Tradition – bereits seit 1984 findet es jährlich statt und erfreut Besucher/innen aus dem In- und Ausland. Das Vorgängerfestival trug den Namen „kulturelles Frühlingsfest“ und fand 1983 im Bereich um die Floridsdorfer Brücke statt, nachdem dieses Areal fertiggestellt worden war. Am Gelände der restlichen Donauinsel fanden damals immer noch Ausbauten statt, die jedoch kurz darauf abgeschlossen waren. Damit stand einer Ausweitung des Festivalgeländes für die nächsten Jahre nichts mehr im Wege.

Man erwartete damals, dass die Bands Minisex, Tom Pettings Hertzattacken und Heli Deinboek 150.000 Fans anlocken würden. Diese Erwartung wurde mit dem Besuch von 160.000 Gästen sogar weit übertroffen. Aufgrund des großen Erfolgs wurde für das kommende Jahr der Name „Donauinselfest“ eingeführt, der bis heute erhalten blieb. Auch die Veranstaltungsdauer weitete sich auf drei Tage aus und das Veranstaltungsgelände vergrößerte sich auf das 4,5 km lange Areal von der Nordbrücke bis zur Floridsdorfer Brücke.

Verantwortlich für die Entstehung des Festivals war Harry Kopietz von der SPÖ, welcher von seiner Aufgabe mittlerweile aber zurückgetreten ist. Für die Veranstaltungsplanung ist nun die Agentur „pro event“ unter der Geschäftsführung von Thomas Waldner zuständig. Jedes Jahr wieder kümmert man sich in monatelanger Vorarbeit darum, dass alles reibungslos abläuft. Vorgänger Sascha Kostelecky, der auch die Love Parade veranstaltet hatte, zog sich 2012 von diesem Posten zurück.

Rund eine Million Euro werden in die Vorbereitungen investiert, in etwa 40 Millionen hat das Event in den letzten Jahren für die Stadt Wien eingebracht.

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