Wie Stefan Dresler als Co-Produzent und Bassist den Klang der Luisenburg-Festspiele mitgestaltet

Wenn auf der Naturbühne der Luisenburg-Festspiele Michael Endes Die unendliche Geschichte zum Leben erweckt wird, sind es nicht nur Schauspiel, Bühnenbild und Licht, die Fantasien entstehen lassen. Einen wesentlichen Beitrag zur emotionalen Tiefe der Inszenierung leistet die eigens komponierte Musik, an deren Entstehung Stefan Dresler als Co-Produzent und Bassist maßgeblich beteiligt war.

Als Co-Produzent wirkte Dresler an der musikalischen Umsetzung der Produktion mit und brachte seine Erfahrung sowohl in die klangliche Gestaltung als auch in die Entwicklung des musikalischen Gesamtkonzepts ein. Gleichzeitig übernahm er den Basspart der Inszenierung. Dabei bewegt sich sein Spiel über die Grenzen des klassischen Bassspiels hinaus und verleiht dem Gesamtwerk eine besondere klangliche Handschrift. Fades-ins, Fades-outs und der gezielte Einsatz verschiedener Effektpedale schaffen atmosphärische Klanglandschaften, die die Handlung unterstützen und den Bass als erzählerisches Element einsetzen.

Der Bass übernimmt in einer Theaterproduktion eine Aufgabe, die oft im Hintergrund bleibt, aber unverzichtbar ist. Er verleiht Szenen Gewicht, unterstützt dramaturgische Spannungsbögen und bildet das musikalische Fundament der Inszenierung. Dreslers Spiel verbindet präzise rhythmische Arbeit mit atmosphärischer Klanggestaltung und trägt so wesentlich zur emotionalen Wirkung des Stücks bei.

Besonders in einer Open-Air-Produktion wie den Luisenburg-Festspielen ist diese Funktion von großer Bedeutung. Die natürliche Akustik der Felsenbühne verlangt höchste Präzision von allen Beteiligten. Der Bass sorgt dabei für Stabilität im Gesamtklang und unterstützt die musikalische Dramaturgie auch im weitläufigen Bühnenraum.

Foto: C. Kaldonek

Die unendliche Geschichte zählt zu den Höhepunkten der Spielzeit der Luisenburg-Festspiele. Die eigens komponierte Musik begleitet die Charaktere durch ihre Reise und verstärkt die emotionale Erzählkraft der Inszenierung. Als Co-Produzent und Bassist war Stefan Dresler maßgeblich daran beteiligt, dieses musikalische Konzept mitzugestalten und umzusetzen.

Nach seiner Arbeit bei den Luisenburg-Festspielen wird Stefan Dresler seine Tätigkeit im Musiktheater fortsetzen. Für 2026 ist seine musikalische Mitwirkung bei einer Produktion der Wandelbühne St. Lambrecht geplant. Damit knüpft er an seine Erfahrungen aus einer der renommiertesten Freilichtbühnen Deutschlands an und wird erneut Teil einer aufwendig inszenierten Theaterproduktion sein, bei der Livemusik eine zentrale Rolle für Atmosphäre und dramaturgische Wirkung spielt.

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