Tanz der Vampire Wien 2027: Kultmusical kehrt ins Ronacher zurück
Graf von Krolock kehrt nach Wien zurück: „Tanz der Vampire“ ist ab Herbst 2027 wieder im Ronacher zu erleben. Die Vereinigten Bühnen Wien bringen das Musical in einer überarbeiteten Neuproduktion auf die Bühne. Die Gala-Premiere ist für September 2027 geplant, der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Die Rückkehr fällt in ein besonderes Jahr: 2027 feiert „Tanz der Vampire“ sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Seit der Uraufführung in Wien haben rund elf Millionen Menschen das Musical gesehen. Nun holt Musical-Intendant Christian Struppeck die Vampire zurück in jene Stadt, in der ihre internationale Erfolgsgeschichte begonnen hat.
Für das Wiener Publikum bedeutet das ein Wiedersehen mit einem Stück, das düstere Romantik, bissigen Humor und große Rockballaden verbindet. Die neue Produktion soll die unheimliche Seite des Originals stärker betonen. Die wichtigsten Eckpunkte zur Rückkehr stehen bereits fest.
Tanz der Vampire in Wien: Premiere im September 2027
„Tanz der Vampire“ zieht im Herbst 2027 ins Ronacher ein. Als Monat für die große Gala-Premiere steht September 2027 fest. Einen konkreten Premierentag enthält die erste Ankündigung vom 14. Oktober 2026 noch nicht.
Damit kehrt das Musical im Jahr seines 30. Geburtstags auf eine Wiener Bühne zurück. Die Welturaufführung fand am 4. Oktober 1997 im Raimund Theater statt. Spätere Wiener Produktionen waren bereits im Ronacher zu sehen, darunter die Wiederaufnahme ab 2009 und die Rückkehr zum 20-jährigen Jubiläum 2017.


Tickets für Tanz der Vampire Wien 2027: Vorverkauf bereits eröffnet
Der Vorverkauf für „Tanz der Vampire“ in Wien ist bereits eröffnet. Eintrittskarten sind über Musical Vienna, telefonisch bei Wien Ticket unter 01/588 85-111 sowie an den Vorverkaufsstellen der Vereinigten Bühnen Wien erhältlich.
Konkrete Ticketpreise enthält die erste Presseinformation noch nicht. Für die Buchung sind deshalb die Preise und verfügbaren Vorstellungstermine im offiziellen Verkauf maßgeblich. Auch ein Enddatum der Wiener Spielserie ist in der Auftaktankündigung noch nicht angegeben.
Wer die Karten wegen einer bestimmten Person auf der Bühne kaufen möchte, muss die Bekanntgabe der Besetzung abwarten. Der Vorverkauf läuft bereits, die Namen des Ensembles folgen erst später.
Neue Produktion im Ronacher: Die Vampire sollen düsterer werden
Die Vereinigten Bühnen Wien bringen 2027 eine überarbeitete Neuproduktion des Originals heraus. Im Mittelpunkt der Ankündigung steht eine mystischere, düsterere und unheimlichere Ausrichtung.
Das macht die Rückkehr auch für jene interessant, die „Tanz der Vampire“ schon bei früheren Wiener Spielserien gesehen haben: Neben dem Wiedersehen mit dem bekannten Musical stellt sich die Frage, wie die neue Produktion dessen Atmosphäre verändert.
Die erste Ankündigung lässt Einzelheiten zu Bühnenbild, Kostümen, Choreografie oder möglichen Anpassungen einzelner Szenen noch offen. Wie die Überarbeitung auf der Bühne aussehen wird, bleibt damit eine der Fragen bis zur Vorstellung des Kreativteams.
Besetzung 2027: Wer spielt Graf von Krolock?
Die Besetzung von „Tanz der Vampire“ im Ronacher wird im Frühjahr 2027 präsentiert. Das gilt auch für das Kreativteam der neuen Wiener Produktion.
Wer Graf von Krolock, Sarah, Alfred oder Professor Abronsius verkörpern wird, ist mit der ersten Ankündigung noch nicht bekannt gegeben worden. Namen aus früheren Produktionen lassen daher keine Rückschlüsse auf die Wiener Besetzung 2027 zu.
Die Musik von Tanz der Vampire: Jim Steinman und Michael Kunze
Die Musik von „Tanz der Vampire“ stammt von Jim Steinman, Buch und Liedtexte schrieb Michael Kunze. Das Musical basiert auf Roman Polanskis gleichnamigem Film aus dem Jahr 1967.
Steinmans Rockballaden prägen den Klang des Stücks. Besonders bekannt ist „Totale Finsternis“: Die Melodie stammt aus „Total Eclipse of the Heart“, dem Welthit von Bonnie Tyler, den Steinman ebenfalls geschrieben hat.
Zum musikalischen Profil gehören außerdem „Die unstillbare Gier“, „Gott ist tot“, „Für Sarah“ und „Ewigkeit“. Die Verbindung von Rockmusik, Romantik und schwarzem Humor macht einen wesentlichen Teil des Reizes aus. Gerade für ein Musikpublikum reicht das Interesse an „Tanz der Vampire“ deshalb über die Vampirgeschichte hinaus: Das Stück bringt Steinmans markante Musik in einen dramatischen Bühnenkontext.
Worum geht es in Tanz der Vampire?
Professor Abronsius reist mit seinem jungen Assistenten Alfred nach Transsilvanien, um Vampiren auf die Spur zu kommen. Alfred verliebt sich in die Wirtstochter Sarah. Doch auch Graf von Krolock interessiert sich für sie und lockt sie auf sein Schloss.
Aus der Forschungsreise wird eine gefährliche Begegnung mit einer Welt, in der Verführung und Bedrohung eng zusammenliegen. Während Alfred Sarah für sich gewinnen möchte, verfolgt Abronsius seine Suche nach den Untoten.
„Tanz der Vampire“ verbindet diese Geschichte mit Komik und Romantik. Der Gegensatz zwischen dem unbeholfenen Alfred, dem eigenwilligen Professor und dem verführerischen Grafen gehört zu den zentralen Spannungen des Musicals.
30 Jahre Tanz der Vampire: Von Wien zum internationalen Musicalerfolg
Seit seiner Wiener Uraufführung hat „Tanz der Vampire“ weit über Österreich hinaus ein Publikum gefunden. Die aktuelle Bilanz umfasst rund elf Millionen Besucher:innen, 15 Länder und 13 Sprachen.
Zu den bisherigen Spielorten zählen unter anderem Deutschland, Frankreich, Japan, Ungarn, Polen und die USA. Die Rückkehr 2027 führt damit ein international erfolgreiches Wiener Musical wieder in seine Ursprungsstadt.
Das Jubiläumsjahr verbindet die Geschichte des Stücks mit einem neuen Kapitel: Drei Jahrzehnte nach der Weltpremiere steht eine weitere Wiener Produktion bevor, deren Besetzung und Gestaltung erst in den kommenden Monaten sichtbar werden.
Ronacher Wien: Spielstätte und Anreise
„Tanz der Vampire“ wird 2027 im Ronacher, Seilerstätte 9, 1010 Wien, aufgeführt. Das Theater liegt im ersten Bezirk.
Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bieten sich die U1 und U3 bis Stephansplatz, die U4 bis Stadtpark oder die Straßenbahnlinie 2 bis Weihburggasse an. Von den Stationen führt der weitere Weg zu Fuß zum Theater.
